Allein oder zu zweit wohnen, das ist eine Entwicklung, die bereits in den 50er Jahren einsetzte. Heute leben mittlerweile rund 40% der Menschen in Deutschland allein, über 35% der Menschen leben in einem Zweipersonenhaushalt. Für das Jahr 2025 prognostizieren die Statistiker 41% Einpersonenhaushalte und 37% Zweipersonenhaushalte.
Hohe Mobilität
Als Ursachen für die steigende Zahl „kleiner“ Haushalte führen die Fachleute zwei Entwicklungen an. Die demographische Entwicklung (höhere Lebenserwartung) führt zu einer steigenden Zahl der Ein- und Zweipersonenhaushalten bei Menschen ab 60 Jahren.
Doch auch in jüngeren Altersgruppen wird es künftig mehr Einpersonenhaushalte geben. Insbesondere die beruflich geforderte Mobilität und der anhaltende Geburtenrückgang sind dafür verantwortlich, dass gerade die jüngeren Altersgruppen eine Einpersonen-Wohnung beziehen. Diese Entwicklung wird auch von der Mobilitätsstudie der Bundesregierung gestützt. Die 14 – 59 Jährigen sind fast anderthalb Stunden täglich außer Haus. Und das nicht nur aus beruflichen Gründen. Ungebunden und allein für sich entscheidend verbringt diese Altersgruppe auch ihre Freizeit immer stärker außerhalb der eigenen vier Wände.
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